Landesverband der Schulpsychologen
in Baden-Württemberg e.V.
  Arbeitsfelder von Schulpsychologinnen und Schulpsychologen

Schulpschologische Arbeit mit Beratungslehrerinnen und Beratungslehrern

Für besondere Beratungsaufgaben werden an den Schulen Beratungslehrer bestellt. Sie haben die Aufgabe, Schüler und Eltern über Bildungsgänge zu informieren und bei Lern- und Leistungsstö­rungen zu helfen. Für diese Tätigkeit erhalten sie eine zusätzliche Ausbildung.

Sie werden mit den Grundlagen der Gesprächsfüh­rung bekannt gemacht, sie sind in die Handhabung von psychologischen Untersuchungsverfahren ein­gewiesen und unterstützen bei pädagogisch­psychologischen Maßnahmen.

Im Laufe der Ausbildung lernen sich die Kandida­ten unter Anleitung der Schulpsychologen auch persönlich intensiver kennen, erwerben soziale und emotionale Kompetenzen, die für eine fundier­te Beratungsarbeit im Schulbereich nötig sind.

Mit den erworbenen Fähigkeiten und Kenntnissen sollen sie "vor Ort" tätig werden. Sie klären mit den Ratsuchenden ab, ob ein Problem bereits in der Schule bearbeitbar ist oder an andere Stellen weiter vermittelt werden muss.

Nach der Ausbildung arbeiten Beratungslehrer mit den Schulpsychologen zusammen. Bei der Bear­beitung von Einzelfällen unterstützen sie die Kollegen bei der Diagnose und bei Maßnahmen, die sie allein nicht bewerkstelligen können.

Die Zusammenarbeit von Schulpsychologen und Beratungslehrer gewährleistet, dass an den Schu­len schnell und fachkundig mit schulpsychologi­schen Fragen umgegangen wird. Der regelmäßige Austausch sichert die Qualität der Arbeit vor Ort und stärkt die Person des Beratungslehrers durch die kollegiale Unterstützung, die in der Gruppe erfahrbar wird.

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Kontakt:
Wolfgang Ehinger
(Vorstand)


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